Tauchen, Rafting, Gleitschirmfliegen
Aktiver Urlaub
Wer nicht nur faul am Strand liegen will, kann man mittlerweile die interessantesten Sportarten im Urlaub machen. Tauchen und Segeln im Süden. Kitesurfen am See oder in den Bergen bei Rafting, Paragliding und Canyoning den besonderen Kick erleben.
Tauchen
Wer in eine fremde Welt eintauchen will, der ist beim Tauchen genau richtig. Eine bunte, geheimnisvolle und aufregende Unterwasserwelt, kann man insbesondere in fernen Ländern entdecken. Der Tauchsport verzeichnet wachsende Zahlen und findet immer mehr begeisterte Anhänger. Daher gibt es kaum noch eine Küste, an der nicht Sporttaucher unter Wasser gehen.
Die Faszination des Tauchens liegt im schwerelosen Gleiten durch das Wasser und an der "Welt der Stille", wie Jacques Cousteau es ausdrückte. Tauchen ist kein Hochleistungssport, dennoch sollte man körperlich und geistig fit sein. Auf der ganzen der Welt und insbesondere in den Tropen und Subtropen finden sich wundervolle Tauchgebiete. Am nächsten liegen die Tauchbasen in Deutschland und Österreich.
Aus Europa schnell erreichbar und verhältnismäßig preisgünstig sind auch Ressorts am Roten Meer und am Atlantik sowie im Mittelmeerraum, leider aber auch touristisch oft überlaufen. Traumhaft gelegenen sind die Gebiete in der Karibik und im indischen Ozean, aber entsprechend länger dauert die Anreisezeit und die Kosten steigen entsprechend. Und die Tauchgebiete im Pazifik sind aufgrund der Artenvielfalt und des Fischreichtums nicht zu überbieten.
Damals wie heute steht wohl hinter der Möglichkeit sich frei im dreidimensionalen Raum zu bewegen, der Urwunsch des Menschen - fliegen zu können.
Schöne Reiseziele werden auf der Seite www.tauchen-am-meer.de gesammelt und das Infonetz für Taucher und solche die es werden wollen, bietet weitere Infos zum Sport.
Gleitschirmfliegen
Wer dem Himmel ganz nah sein will, kann dies beim Gleitschirmfliegen. Sanftes Schweben, getragen werden von der Thermik und absolute Stille, so wird der Traum von Fliegen wahr. Gleitschirmfliegen bezeichnet das Gleitsegeln mit einem Gleitschirm und wird auch als Paragliding bezeichnet. Der Pilot sitzt dabei in einem Gurtzeug unter dem Gleitschirm, ist mit diesem durch Leinen verbunden und kann die Richtung steuern. Bevor man aber in der Luft ist, beginnt man zu Fuß. Das bedeutet, dass man beim Start bergab ins „Nichts“ läuft. Der Gleitschirm befindet sich hinter dem Piloten und seine Luftkammern werden durch den Zug an den Gurten und Leinen leicht gefüllt. Durch das Laufen formt sich das Segel und steigt über den Piloten und wenn die Kappe sauber über ihm steht und keine der Leinen verheddert ist, wird durch weiteres nach vorne laufen beschleunigt. Der Schirm fängt an zu tragen und hebt einen in die Luft. Bei starkem Wind wird der Rückwärtsstart bevorzugt, da man sonst unkontrolliert in die Höhe gehoben wird.
Man kann mit einem Gleitschirm-Tandemflug starten, um überhaupt erst einmal auszuprobieren, ob es das Richtige für einen ist. Wer sich im Anschluss für eine Ausbildung anmeldet, entscheidet sich für ein Hobby, das sehr aufregend ist und bis zu ersten Höhen-Freiflug einige Zeit in Anspruch nimmt. Diese ist allerdings auch erforderlich, um zu lernen mit auftretenden Risiken sicher umzugehen und Gefahren zu vermeiden.
Wunderbar am Gleitschirmfliegen ist auch, dass man für diesen Sport nicht allzu weit reisen muss und schon in naher Umgebung starten kann.
Zahlreiche Flugschulen bietet vom Schnupperkurs bis zu betreuten Paragliding Reisen verschiedene Möglichkeiten dem Flugsport näher zu kommen. In Österreich z.B. die Flugschule Wildschönau-Tirol und fly4you sowie in der Schweiz Paragliding Interlaken. In Deutschlang die Flugschule Papillon an der Wasserkuppe und auch Fly for Fun in München.
Segeln
Leinen los. Segeln wird in Fahrtensegeln und Regattasegeln unterteilt. Während das Fahrtensegeln einer Fahrradtour ähnelt, ist das Regattasegeln mit einem Radrennen vergleichbar.
Fahrtensegeln
Mehrtägige Segeltörns gehören zum Fahrtensegeln. Je nachdem, wie sportlich man es möchte, kann man das Wenden, Halsen und Navigieren üben oder ganz entspannt mitsegeln und den Skipper die Arbeit machen lassen. Die Faszination besteht hierbei vor allem im intensiven Erleben von Sonne, Wind und Meer. Den Gezeiten ausgeliefert, eröffnen sich ungeahnte Dimensionen und wer selbst Hand anlegt, hat durch die intensive Konzentration auf den Vorgang des Segelns, schon nach kurzer Zeit den Alltag vollständig hinter sich gelassen.
Es gibt zahlreiche Reiseveranstalter und daher auch den passende Törn für Einsteiger, jene die Erfahrung sammeln wollen und auch für Segelfreaks. Auf Mallorca steht beim Anbieter der „blauen Reise“ der Spaß und Genuss auf dem Programm. Für Anfänger und erfahrene Segler eignet sich die 10 Tagesetappe von Venedig nach Kroatien von Kaya Lodge. Wer erste Seeerfahrung hat und seefest ist, kann sich beim Schwerwettersegeln auf der Nordsee beweißen, das von der Segelschule Rönner angeboten wird.
Jollensegeln
Jolle ist die traditionelle Bezeichnung für diverse Arten kleinerer Ruder- oder Segelboote. Das Jollensegeln ist ein Sport, mit viel Bewegung und Konzentration.
Es gibt Einhand- und Zweimann Jollen-Klassen. Wie der Name schon sagt, fährt man in der Einhand Jolle alleine und ist unmittelbarer mit Wasser und Wind in Kontakt. In der Zweimann Jolle arbeiten Vorschoter und Steuermann zusammen. Sichere Beherrschung der Segelmanöver, praktische Bootstechnik und vieles mehr kann man in Segelschulen lernen.
Und auch im Urlaub kann man einen Segelschein machen, ob in einer Segelschule auf Rügen oder auf Gran Canaria bei Sail & Surf Overschmidt. Eine Liste von Segelschulen in Österreich finden Sie hier.
Canyoning
Das Begehen einer Schlucht - von oben nach unten – wird Canyoning genannt. Auch als Schluchteln oder Schluchting bezeichnet, bedient es sich verschiedener Varianten, vom Abseilen, Abklettern, Springen, Rutschen und Schwimmen, gehört auch manchmal Tauchen dazu.
Eine geeignete Ausrüstung, die hierfür benötigt wird, stellen die Veranstalter solcher Abenteuertouren. Im Vordergrund stehen der sportliche Reiz und das Naturerlebnis, wobei der Teamgeist und das Vertrauen eine wichtige Rolle spielen.
Als Voraussetzung muss man eine gewisse sportliche Fitness mitbringen und über gute Schwimmkenntnisse verfügen sowie trittsicher und schwindelfrei sein. Da eine Tour, die man begonnen hat meistens keinen Rückzug ermöglicht, ist es wichtig sich im Vorfeld genau über die vor einem liegende Strecke zu informieren, damit man weiß was auf einen zukommt. Mut ist sicherlich eine weitere Eigenschaft, die man mitbringen sollte, da Canyoning nicht ganz ungefährlich ist.
Der Deutsche Canyoning Verein bietet viele Informationen zu Technik, Sicherheit und Ausrüstung sowie eine Übersicht von Anbietern geführter Touren in Österreich und Deutschland. Swissraft bietet Canyoning in der Schweiz.
Rafting
Der Begriff Rafting kommt von raft, zu englisch Floß. Beim Rafting fährt man mit mehreren Personen gemeinsam in einem Schlauchboot auf einem Fluss. Üblicherweise wird in vierer bis 12er Gruppen Wildwasser befahren, das verschiedene Schwierigkeitsgrade bietet.
Rafting wird über kommerzielle Anbieter als Freizeitsport betrieben und macht daher auch Einsteigern sehr viel Spaß. Neben Abenteuerlust und Neugier muss man keine besonderen Kriterien erfüllen, außer, dass man Schwimmen kann.
Nach einem Einweisungsgespräch und entsprechenden Sicherheitshinweisen vom Raftguide, starten die meisten Gruppen auf anfangs relativ ruhigem Wasser, mit Rettungswesten und Helmen ausgestattet. So können alle zuvor vereinbarten Kommandos in der Praxis geübt werden. Dann folgen die ersten Stromschnellen und langsam steigern sich die Touren, zu herrlichen Berg- und Talfahrten mit turbulenten Partien durch gischtendes Wildwasser in der Natur.
Manche der Veranstalter bieten auch Abenteuerreisen, bei denen Rafting, Canyoning und Klettern miteinander kombiniert werden. Je nach Abenteuerlust, kann man entweder Touren buchen, die einige Stunden oder sogar mehrere Tage dauern.
Rafting Touren bietet in Deutschland unter anderen Lemming Tours an und in Österreich gibt es sogar das Rafting Camp Palfau, das sehr viel Abwechslung parat hat.
Kitesurfen
Kiten ist eine Kombination aus dem Flugsport Paragliding und dem Windsurfen. Anstelle eines Segels wird der Kite – ein Lenkdrachen – verwendet. Der Kitesurfer befindet sich auf einem, dem Surfbrett ähnlichen Board und wird durch den Kite gezogen.
Schon Mitte der 80-iger Jahre hatte ein Franzose einen aufblasbaren Tubekite entwickelt. Das Patent kaufte später der weltberühmte Windsurfer Robby Naish, der die Kites weiter entwickelte und dann auch eigene Kites produzierte. Dies führte dazu, dass die Medien aufmerksam wurden und ein Trend war geboren. In Amerika, Hawaii, Frankreich und mittlerweile auch bei uns ist Kitesurfen zu einem sehr erfolgreichen Fun-Sport geworden.
Der Kite wird heutzutage sehr vielseitig eingesetzt. Mit Skateboards an Land, Buggys am Strand oder mit dem Surfboard im Wasser. Einige Extremsportler haben auch schon auf Eis und im Schnee für Furore gesorgt.
Wer sich für das Kitesurfen interessiert findet in Österreich bei kitesurfing.at professionelle Betreuung. Am Gardasee gibt es Anfänger und Fortgeschrittenenkurse von der New School Kitesurfing und Intensivkurse bietet das Kite Camp in Zingst.
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Bücher die man gelesen haben muss!
Qi Gong
Dieses Buch gibt einen informaiven Überblick über die wichtigsten Fakten des Qi Gong und die faszinierenden Fähigkeiten unseres Körpers.
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Sehr schöner und informativer Artikel. Die Links zum Thema Gleitschirmfliegen sind TOP! Macht weiter so, wird bestimmt eine gute Community hier.
Viele Grüße vom Fischland-Darß-Zingst,
Alex FlowSports FlowSports - Kitesurfen an der Ostsee lernen
Hallo, schöne Einblicke :) was gerade am Kommen ist, ist das Snowkiten.. Windsurfen vermiss ich hier allerdings ;-) Sonst weiter so!!! Spotspy.net Kitesurfen, Windsurfen, Snowkiten, Kitesurfen lernen
Viele Grüße Matze